Mittwoch, 3. juni 2009 3 03 /06 /2009 11:36




Nun ist es Mitte Mai (zumindest in der Chronologie meines Blogs – noch immer hänge ich mit meinen Artikeln zurück… aber ich arbeite dran). Ich fühle mich so unglaublich einsam. Eigentlich bin ich es als Einzelkind (meine Schwester und ich sind nicht zusammen aufgewachsen und mein Bruder starb, als ich 3 war) gewohnt, mich alleine zu beschäftigen, etc. Aber diese Einsamkeit in mir, war etwas anderes. Klar, da war meine Ma, meine Schwester, mein bester Kumpel, meine Freundin in Wien. Hier und da ein paar nette Mailkontakte, die ich pflege. Aber da war noch immer ein Teil in meinem Leben der fehlte… schlimmer als je zuvor. Ich lag noch in meinem Bett und blieb auch erstmal liegen und versuchte noch weiterzuschlafen. Es ging nicht. Also rief ich meinen besten Kumpel an. Er kränkelte etwas und es sah ganz danach aus, daß er sich eine Grippe eingefangen hat.

 




Stop crying you heart out

Irgendwann stand ich dann auf, zog mein 08/15-Programm durch und fuhr gegen Mittag zu meiner Ma. Heute war Muttertag und irgendwie war es nicht wie sonst. Eigentlich machen wir aus solchen „aufgesetzen“ Sachen nie einen großen Zirkus – ich wußte aber, daß meine Ma sich freuen würde, wenn ich sie besuchen würde. Gedankenverloren saß ich dann in der Laube bei meiner Ma und wir aßen gemeinsam zu Mittag. Ich nahm mein Mittagessen nicht wirklich wahr, denn ich war gedanklich an einem ganz anderen Ort zu einer ganz anderen Zeit… Nach dem Essen fuhr ich wieder heimwärts und hoffte, daß der Tag einfach nur schnell umgeht. Ich spürte wieder diese emotionale Gelähmtheit, die mich ausbremste bei jeglichen Aktivitäten. Ich versuchte noch ein wenig Gitarre zu spielen und spielte all die Songs, die mich besonders an meinen Schatz erinnerten. Einerseits tat es gut, denn ich fühlte mich ihm so etwas näher – andererseits war mit jedem Song, den ich zuende spielte, eine Art Abschied mit inbegriffen.



Hold up... hold on... don't be scared
Der Abend gestaltete sich wie immer. Ich hockte am PC und schrieb an meinem Blog weiter. Die Stimmung läßt sich mit langweilig und traurig beschreiben. Ein guter Grund, ziemlich zeitig mein Stoffkroko zu schnappen und einzuschlafen und zu hoffen, daß der nächste Tag vielleicht anders wird.

 


Panthera Tigris

 


von Panthera Tigris - veröffentlicht in: mein Tag, mein Leben - Community: Alltagswahnsinn
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  • : Panthera Tigris, eine Frau im besten Alter, gutaussehend, intelligent mit vielen Talenten und... mit 2 gescheiterten Ehen im Lebenslauf. Sarkastisch spiegelt sie ihr Leben und wie sie selbiges meistert (oder auch nicht) auf die ein oder andere Art wider. Panthera Tigris eine Frau, die nicht nur einmal im Leben ihren Mann stehen mußte.
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