Nun ist es Mitte Mai (zumindest in der Chronologie meines Blogs – noch immer hänge ich mit meinen Artikeln zurück… aber ich arbeite
dran). Ich fühle mich so unglaublich einsam. Eigentlich bin ich es als Einzelkind (meine Schwester und ich sind nicht zusammen aufgewachsen und mein Bruder starb, als ich 3 war) gewohnt, mich
alleine zu beschäftigen, etc. Aber diese Einsamkeit in mir, war etwas anderes. Klar, da war meine Ma, meine Schwester, mein bester Kumpel, meine Freundin in Wien. Hier und da ein paar nette
Mailkontakte, die ich pflege. Aber da war noch immer ein Teil in meinem Leben der fehlte… schlimmer als je zuvor. Ich lag noch in meinem Bett und blieb auch erstmal liegen und versuchte noch
weiterzuschlafen. Es ging nicht. Also rief ich meinen besten Kumpel an. Er kränkelte etwas und es sah ganz danach aus, daß er sich eine Grippe eingefangen hat.
Stop crying you heart out
Irgendwann stand ich dann auf, zog mein 08/15-Programm durch und fuhr gegen Mittag zu meiner Ma. Heute war Muttertag und irgendwie war
es nicht wie sonst. Eigentlich machen wir aus solchen „aufgesetzen“ Sachen nie einen großen Zirkus – ich wußte aber, daß meine Ma sich freuen würde, wenn ich sie besuchen würde. Gedankenverloren
saß ich dann in der Laube bei meiner Ma und wir aßen gemeinsam zu Mittag. Ich nahm mein Mittagessen nicht wirklich wahr, denn ich war gedanklich an einem ganz anderen Ort zu einer ganz anderen
Zeit… Nach dem Essen fuhr ich wieder heimwärts und hoffte, daß der Tag einfach nur schnell umgeht. Ich spürte wieder diese emotionale Gelähmtheit, die mich ausbremste bei jeglichen Aktivitäten.
Ich versuchte noch ein wenig Gitarre zu spielen und spielte all die Songs, die mich besonders an meinen Schatz erinnerten. Einerseits tat es gut, denn ich fühlte mich ihm so etwas näher –
andererseits war mit jedem Song, den ich zuende spielte, eine Art Abschied mit inbegriffen.
Hold up... hold on... don't be scared
Der Abend gestaltete sich wie immer. Ich hockte am PC und
schrieb an meinem Blog weiter. Die Stimmung läßt sich mit langweilig und traurig beschreiben. Ein guter Grund, ziemlich zeitig mein Stoffkroko zu schnappen und einzuschlafen und zu hoffen, daß
der nächste Tag vielleicht anders wird.
Panthera Tigris
| Februar 2010 | ||||||||||
| M | D | M | D | F | S | S | ||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||||
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | ||||
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | ||||
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | ||||
|
||||||||||